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01. Januar 2011
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Die Schulden-Uhr tickt.
Zinsen für die Landesbank

Tag für Tag fast eine Million Euro kostet die Bayerische Landesbank alle Steuerzahler in Bayern. So hoch sind die Schuldzinsen, mit denen der Freistaat den 10-Milliarden-Euro-Kredit zur Rettung der BayernLB bedienen muss.

Ende 2008 konnte die Bank, die sich mit dem Kauf von Schrottpapieren auf dem US-Immobilienversicherungsmarkt heillos verspekuliert hatte, nur mit staatlicher Unterstützung vor dem Untergang bewahrt werden.

In diesem Tempo wachsen die Schuldzinsen 2012:

Das ist die Schuldzins-Rechnung für 2012:

970.765 Euro Schuldzinsen pro Tag
40.449 Euro Schuldzinsen pro Stunde
674 Euro Schuldzinsen pro Minute
11,24 Euro Schuldzinsen pro Sekunde

Das war die Schuldzins-Rechnung für 2011:

940.273,97 Euro Schuldzinsen pro Tag
39.178,08 Euro Schuldzinsen pro Stunde
652,97 Euro Schuldzinsen pro Minute
10,88 Euro Schuldzinsen pro Sekunde

Zum Jahresende 2011 war die Zinsbelastung auf: mehr als 700.000.000 Euro gestiegen.
2012 steigt die Zinslast um weitere 355.300.000 Euro.

Ende 2012 ist die erste Zinsmilliarde überschritten: 1.070.000.000 Euro

Längst perdu sind die Schuldzinszahlungen aus den Jahren 2009 und 2010 in Höhe von 367.078.400 Euro.

Als Totalschaden auf dem Verlustkonto kommen 3.740.000.000 Euro hinzu, die die Bayerische Landesbank mit dem An- und Verkauf der Kärntner Skandalbank HypoGroup Alpe Adria 2009 und 2010 verbrannt hatte.

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