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03. Juni 2012
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Rinderspacher will Runden Tisch mit Muslimen

Vergleichbare Foren in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als Vorbilder

SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hat die Staatsregierung aufgefordert, regelmäßig zu einem Runden Tisch mit den Muslimen in Bayern einzuladen. Vergleichbare Foren in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz könnten dabei als Vorbilder dienen.

Das Forum solle einen institutionalisierten Austausch und Dialog ermöglichen. "Anders als die christlichen Kirchen hat der Islam keine zentrale Instanz, die für alle Muslime sprechen kann. Daher ist es sinnvoll, über einen Runden Tisch eine direkte Kommunikation zwischen möglichst vielen muslimischen Organisationen und dem Freistaat zu etablieren", so Rinderspacher.

Die muslimische Religionsgemeinschaft ist nach der Katholischen und der Evangelischen die Drittgrößte in Bayern. Im Freistaat leben nach der von der Deutschen Islam-Konferenz 2009 herausgegebenen Studie 'Muslimisches Leben in Deutschland' insgesamt 13,2 Prozent der Muslime in Deutschland, also zwischen 500.000 und 570.000 Muslime. In Bayern gibt es etwa 400 Moscheen und muslimische Gebetsstätten, die regelmäßig genutzt werden.

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