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18. Mai 2012
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SPD fordert gleiches Geld und gleiche Anerkennung für den Sport von Menschen mit geistigen Behinderungen

Sportpolitische Sprecherin Stachowitz: Staatsregierung muss Kommunen dabei unterstützen, Sportstätten behindertengerecht auszubauen

Die sportpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Diana Stachowitz fordert anlässlich der vom 20. bis 26. Mai 2012 in München stattfindenden Special Olympics mehr Geld und mehr Anerkennung für diesen Bereich des Behindertensports. "Mit den Paralympics haben wir eine anerkannte internationale Sportveranstaltung für Menschen mit körperlicher Behinderung", so Stachowitz. "Die Special Olympics als Sportveranstaltung für Menschen mit geistigen Behinderungen müssen gleiches Geld und gleiche Anerkennung erhalten!" Die SPD-Politikerin unterstütze den BLSV (Bayerischen Landessportverband) dabei, dieses Vorhaben beim DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) durchzusetzen.

Ferner fordert Stachowitz von der Staatsregierung einen Fördertopf für Kommunen und Sportvereine zum behindertengerechten Ausbau ihrer Sportstätten. "Die Mehrkosten sind ohne staatliche Hilfe nicht zu schultern", so die Sportexpertin. "Kommunen und Vereine müssen jetzt schon im Schnitt vier bis sieben Jahre auf bewilligte Fördergelder warten. Wenn wir Inklusion ernsthaft befördern wollen – und das wird von uns im europäischen Kontext erwartet - müssen wir die Voraussetzungen dafür konzeptionell und finanziell weiterentwickeln.“

Damit die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Alltag ankomme und gelebt werde, müsse sie natürlich auch von der Gesellschaft getragen werden, so Stachowitz: "Dafür bieten die Special Olympics eine einmalige Gelegenheit. Die Begeisterung der Athletinnen und Athleten steckt an, die Stimmung im Stadion fasziniert und macht die Bedeutung von Inklusion sichtbar und spürbar. Es liegt an uns, durch unser Interesse an den Wettkämpfen den Sportlerinnen und Sportlern zu zeigen, dass sie ein Teil unserer Gesellschaft sind."

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