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13. Oktober 2010
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Verwaltungsrat mit wenig Verantwortungsbewusstein

Stellvertretender Vorsitzender des HGAA-Untersuchungsausschusses Güller: Zeugin Linner glasklar und glaubwürdig

Die Aussage von Corinna Linner dokumentiert eindrucksvoll das mangelnde Verantwortungsbewusstsein der CSU-Verwaltungsräte beim Kauf der HGAA durch die Bayerische Landesbank. Dies stellt Harald Güller, stellvertretender Vorsitzender des HGAA-Untersuchungsausschusses, fest. Die Sonderbeauftragte des Finanzministeriums für die Bayerische Landesbank habe heute „glasklar und glaubwürdig" ausgesagt, dass die Landesbank-Verwaltungsräte Siegfried Naser, Kurt Faltlhauser und Hans Schaidinger ihr noch in der Sitzung vom 21 . Juli 2009 ausführlichst erklärt hätten, wie intensiv sie sich um Risiken und Gefahren des Kaufs gekümmert hätten. Insbesondere der Vorsitzende des Landesbank-Verwaltungsrates Siegfried Naser habe sich massiv und ausführlich zu Wort gemeldet. Dazu Güller: „Dieses Verhalten steht in deutlichem Widerspruch zu dem, was Faltlhauser und Naser vor dem Untersuchungsausschuss im Landtag gesagt haben. Hier stellten sie in den Vordergrund, dass sie sich auf die ihrer Sicht soliden Bewertungen des Landesbank-Vorstands verlassen haben."

Schockierend im Untersuchungsausschuss: Nicht einmal als die Verluste durch den Kauf offensichtlich wurden, fragten die CSU-Verwaltungsräte bei Linner nach. So war in der Sitzung vom 27. Mai 2009 kein besonderes Interesse erkennbar. „Offenbar ging es den CSU-Verwaltungsräten nur darum, sich von jeder Schuld reinzuwaschen. Deshalb haben sie offenbar auch den Bericht der Sonderbeauftragten abändern lassen", stellt Güller fest.

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