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30. August 2010
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Franken auch im Fernsehen stärken!

Die mittelfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten informierten sich vor Ort über das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks

Beim aktuellen Besuch des BR in Nürnberg und nach Gesprächen mit Studioleiter Martin Wagner und Redakteuren zeigten sich die mittelfränkischen Abgeordneten Christa Naaß, Angelika Weikert, Helga Schmitt-Bussinger, Horst Arnold, Dr. Thomas Beyer und Stefan Schuster beeindruckt vom Studio Franken, welches nicht umsonst als das mediale „Kompetenzzentrum für Franken" gilt. Trotz der guten Stellung in Franken sieht sich der Bayerische Rundfunk an der Wallensteinstraße unter einem ständigen Druck, sich gegen die Münchener Zentrale behaupten zu müssen.

„Durch die gute Qualität der TV- und Radioprogramme bin ich zuversichtlich, dass das Studio Franken seine Stellung ausbauen und sich auch weiterhin selbstbewusst gegenüber München behaupten kann", zeigt sich Helga Schmitt-Bussinger zuversichtlich. Dies auch deshalb, da für die Zuseher und Hörer der regionale Bezug ihrer Sendungen immer wichtiger wird.

Bei allen positiven Aspekten zeigten sich dennoch unterschiedliche Positionen zwischen Redaktion und Abgeordneten: Eine Direktübertragung der Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises wird es auch 2011 nicht geben. Helga Schmitt-Bussinger: „Es ist eine Ungleichbehandlung, wenn der Oktoberfestzug direkt übertragen wird, die Menschenrechtspreisverleihung oder andere wichtige fränkische Ereignisse bestenfalls gekürzt und irgendwann zur Nebenzeit ausgestrahlt werden." Wichtig sei auch, so die Abgeordneten, dass die Frankenschau einen besseren Sendeplatz bekommen müsse. 17:30 Uhr sei schlicht zu früh.

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