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02. März 2009
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Staatsregierung muss sich für Würzburger Schlachthof einsetzen

Abgeordneter Halbleib schreibt an Landwirtschaftsminister Brunner: Arbeitsplätze erhalten und regionale Strukturen in der Fleischwirtschaft sichern

Die bayerische Staatsregierung sehen die unterfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Dittmar (Maßbach, Landkreis Bad Kissingen), Karin Pranghofer (Aschaffenburg), Harald Schneider (Karlstadt, Landkreis Main-Spessart) und Volkmar Halbleib (Ochsenfurt, Landkreis Würzburg) gefordert, um den Schlachthof in Würzburg zu erhalten: "Wir können und wollen nicht hinnehmen, dass bei der Fleischproduktion in Unterfranken Regionalität, kurze Wege und Arbeitsplätze nicht mehr zählen, sondern nur noch Profitmaximierung, Großstrukturen und Rationalisierung zu Lasten von Arbeitnehmern und Landwirten.", so der Abgeordnete Halbleib.

Halbleib sieht vor allem Landwirtschaftsminister Brunner sowie Wirtschaftsminister Zeil in der Pflicht, Lösungen für den Fortbetrieb des Schlachthofes zu finden. Hier gehe es um die zentrale Frage, wie der Freistaat Bayern vernünftige regionale Strukturen in der unterfränkischen Fleischwirtschaft sichere. „Falls der Fortbetrieb des Würzburger Schlachthofes mit Südfleisch nicht möglich sein sollte, muss es neue Lösungsmodelle eines genossenschaftlichen Betriebs für den Würzburger Schlachthof gehen", so Halbleib weiter.

Die drohende Schließung des Schlachthofes will Halbleib mit einer Landtagsanfrage und einem Dringlichkeitsantrag auch zum Thema im Bayerischen Landtag machen. Geklärt haben will Halbleib auch die Frage, ob Südfleisch beim Ausbau des Schlachthofes in Crailsheim mit öffentlichen Geldern erhalten hat.

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