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Maria Noichl

SPD-Abgeordnete im Stimmkreis Rosenheim-West
geschieden, 2 Kinder
Hauwirtschaftsmeisterin, Fachlehrerin für Hauswirtschaft und Gestaltung

Vorsitzende des Arbeitskreises der SPD-Landtagsfraktion für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

"Wenn es teurer ist, auf dem Oktoberfest auf die Toilette zu gehen als einen Liter Milch zu kaufen, dann läuft etwas falsch." Klare Ausprache ist das Markenzeichen von Maria Noichl. Vom Start weg, nach ihrer Wahl 2008 in den Bayerischen Landtag bestimmte die SPD-Landtagsfraktion die Rosenheimerin zu ihrer argrarpolitischen Sprecherin. Und vom Start weg setzte sie sich für die in Preisbedrängnis geratenen Milchbauern ein: beredt und bodenständig, "gwandt und grodaus, herzlich und heimatverbunden", wie sie sich selber sieht: "Die Bäuerinnen und Bauern verdienen unsere Anerkennung. Landwirte werden nur dann auch in der nächsten Generation noch gute Lebensmittel erzeugen, wenn ausreichend Verdienstmöglichkeiten in diesen Bereichen bestehen." Aber: "Gentechnik kommt uns nicht auf den Tisch."

 Maria Noichl hatte nach der Mädchenrealschule Rosenheim das Berufsbildungszentrum für Hauswirtschaft in Miesbach besucht, Berufsziel „Fachlehrerin für Ernährung und Gestaltung. Als ganz junge Mutter zweier Söhne war der Weg dorthin steinig. Nach der Meisterprüfung in Hauswirtschaft, dem Fachabitur, dem Besuch des Staatsinstituts in Pasing trat sie ihren Wunschberuf in der Volksschule. Zuletzt vertrat Maria Noichl die Lehrkräfte und Verwaltungsangestellten als Vorsitzende des Örtlichen Personalrats in Rosenheim.

Außer für Familie, Beruf und SPD - auch als Stadträtin in Rosenheim - engagierte sich Maria Noich über 20 Jahre hinweg gegen Gewalt an Kindern und Frauen. Sie war Mitbegründerin des Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V.und einige Jahre Vorsitzende. Derzeit steht sie der SPD in Rosenheim als Vvorsitzende vor, ebenso der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Oberbayern.

Im Landtag ist Maria Noichl als Vorsitzende des agrarpolitischen Arbeitskreises auch für Forstwirtschaft zuständig. Die bayerischen Wälder sieht sie als "unser Kapital gegen den Klimawandel, für reine Luft und sauberes Trinkwasser. Wir brauchen den Grundsatz: Vorrang für die die Schutz- und Erholungsfunktion im öffentlichen Wald. Wir wollen Mischwälder mit ihren vielfältigen Vorteilen für einen hohen Erholungswert, sauberes Trinkwasser und Spechten und Hirschkäfern, Wälder, in denen neben der Ökonomie auch das Soziale und die Ökologie ihren Platz haben."
Ihre Hobbies sind Bergwandern, Diskutieren, Freunde treffen, Krimis lesen, Dampfnudeln kochen und essen, Schafkopfen. Lebensmotto: Rot ist Trumpf!

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