
Jahre an Bildungszeit, gerade im wichtigen vorschulischen Alter, gehen in Bayern ungenutzt verloren, weil Betreuungs- und Bildungsangebote ebenso fehlen wie die finanziellen Mittel für die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans, der Grundlage für eine frühkindliche, kindgerechte Bildung in Krippen und Kindergärten sein könnte.
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Die PISA-Studien zur Grundschule zeigen, dass gerade die frühe Förderung von Kindern eine wichtige Grundlage für schulischen und beruflichen Erfolg ist. Überdies zeigen die Ergebnisse der medizinischen und pädagogischen Forschung schon seit Jahren, dass Kinder weit früher als nach der heute gängigen Einschulung mit frühestens sechs Jahren schon weit bessere Lernerfolge haben können als bisher angenommen.
Mit individueller Förderung kann im kindlichen Alter schnell und effektiv begonnen werden. Dafür bedarf es in Bayern eines verbindlichen Bildungs- und Erziehungsplan, der im Augenblick noch fehlt.
Überdies ist eine umfassende Kinderbetreuung unverzichtbar für die Erwerbsbeteiligung und damit auch die moderne Lebensplanung von Müttern. 70 Prozent der nicht erwerbstätigen Mütter mit Kindern bis zu 12 Jahren wünschen die Aufnahme von Erwerbsarbeit; diesen Wünschen steht ein unzureichendes Angebot an Plätzen für die Kinder entgegen.
(Weitere Daten dazu: "Form der Kinderbetreuung und Arbeitsmarktverhalten von Müttern in West- und Ostdeutschland”; Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Juni 2002; PD Dr. Felix Büchel (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin) und Dr. C. Katharina Spieß (DIW Berlin).
Links zum Thema
Keiner darf verloren gehen.
Unsere Argumente
10 Gründe für eine neue Bildungskultur in Bayern
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Die Bildung der Kinder darf nicht
vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Keiner darf verloren gehen!
Bildungspolitischer Flyer der SPD-Landtagsfraktion (PDF)