
„Der Rückzug von Monika Hohlmeier aus der Münchener CSU ist eine reine Alibiaktion“, so Hans-Ulrich Pfaffmann Mitglied des Hohlmeier-Untersuchungsausschusses im Landtag.
Für Pfaffmann spielt es keine Rolle, in welcher Parteigliederung Frau Hohlmeier sich befindet, sondern ob sie vor dem Untersuchungsausschuss am vergangenen Freitag die Wahrheit gesagt hat oder nicht. „Das ist und bleibt das Problem und erledigt sich nicht durch einen Ortswechsel", so Pfaffmann.
„Es ist und bleibt das Problem des CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber, dass er hier mal auf den Tisch haut und klärt wer die Wahrheit sagt und wer nicht. Die Öffentlichkeit hat Anspruch auf Klarheit zu den Vorgängen in der CSU“, betont Pfaffmann, „Stoiber muss jetzt mal Stellung beziehen, ob er für Ordnung sorgen und die Aufklärung in der unsäglichen Geschichte will.“
Pfaffmann: „Ich halte an der Gegenüberstellung zur Wahrheitsfindung Hohlmeier, Podiuk, Niklas und Spaenle fest. Die Terminierung der Gegenüberstellung muss bei der ersten Sitzung des Landtags nach der Sommerpause geklärt werden, es sei denn der CSU-Vorsitzende sorgt bis dahin für Klarheit.
(01.08.2005)