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Hitze macht auch Polizeihunden zu schaffen

Abgeordnete2008/Woerner_Ludwig.jpg SPD-Umweltsprecher Ludwig Wörner fordert gekühlte Transportboxen

Die aktuelle Hitzewelle in Deutschland macht jedem zu schaffen, seien es Arbeitnehmer oder Passagiere in den Zügen. Von der Hitze betroffen sind aber auch die Hunde der Polizei. Sie werden in eigens dafür vorgesehenen VW-Bussen transportiert und zu ihren Einsatzorten gebracht. Sie sind jedoch wesentlich hitzeempfindlicher als Menschen. Deshalb sollten Hunde möglichst in kühlen Räumen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Eine besondere Gefahr für Hunde im Sommer ist der Hitzschlag. Die hohen Innentemperaturen in den Fahrzeugen werden oft unterschätzt. Deshalb fordert der SPD-Umweltsprecher Ludwig Wörner gekühlte Transportboxen für die vierbeinigen Polizeihelfer. Wörner: „In den Einsatzfahrzeugen herrschen derzeit hohe Temperaturen, weil sie nicht klimatisiert sind. Spürhunde erwartet am Einsatzort meist eine sehr anstrengende Arbeit, die höchste Konzentration erfordert. Bei großer Hitze sind die Tiere schneller erschöpft und müssen sich erst mal ausruhen. Wenn die Hunde bei einer Fahrt zum Einsatzort bereits im Fahrzeug großer Hitze ausgesetzt sind, wird ihre mögliche Einsatzdauer noch einmal erheblich verkürzt", erklärt Wörner. Der SPD-Abgeordnete bringt dazu einen Antrag ein, der nach Sommerpause behandelt wird.

(16.07.2010)