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Bekommt Huber kalte Füße?

Abgeordnete2005/BEYER.jpg SPD-Fraktionsvize Dr. Thomas Beyer zur Hypo Alpe Adria Bank Liechtenstein: Verkaufsabsicht der Landesbank nach kritischen Anfragen der Opposition ist mehr als ungewöhnlich - Vorgelegte Fragen müssen umgehend beantwortet werden

Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Beyer bewertet die Ankündigung der Bayerischen Landesbank, ihre indirekte Beteiligung an der Hypo Alpe Adria Bank Liechtenstein zu verkaufen, als überraschend:  „Da scheinen Finanzminister Huber und die Landesbank-Chefs kalte Füße zu bekommen. Es ist mehr als ungewöhnlich, dass als Reaktion auf kritische Anfragen der Landtagsopposition und der Medien zum Gegenstand der Geschäfte der Hypo Alpe Adria Liechtenstein postwendend mit einer Verkaufsabsicht geantwortet wird", so der SPD-Fraktionsvize.

Beyer will zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht von einem „offenen Schuleingeständnis" der Landesbankverantwortlichen und der Staatsregierung sprechen, verlangt aber jetzt noch dringlicher, dass die Staatsregierung die bereits vorgelegten Fragen der SPD-Landtagsfraktion zum Liechtenstein-Engagement der Hypo Alpe Adria umfassend und schnell beantwortet. „Ministerpräsident  Beckstein und Finanzminister Huber müssen sofort klar und deutlich erklären, dass die Hypo Alpe Adria Bank Liechtenstein und damit auch die Bayerische Landesbank mit problematischen Liechtensteingeschäften nichts zu tun haben. Wenn diese Klarstellung länger auf sich warten lässt, gerät nicht nur die Staatsregierung, sondern auch der Finanzplatz München in eine Schieflage", erklärt Beyer.

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(26.02.2008)